Die Höhle von Nerja befindet sich in der Nähe von Nerja und Maro an der berühmten Costa del Sol in Andalusien. Dieses ausgedehnte unterirdische Höhlensystem besticht durch seine beeindruckenden Karstformationen wie Stalaktiten und Stalagmiten, die eine einzigartige Naturlandschaft prägen. Die Stätte ist zudem für ihre prähistorischen Felsmalereien bekannt, die wertvolle Zeugnisse der ersten Bewohner der Region darstellen.

Entdecken Sie in diesem Artikel unsere nützlichen Tipps in Bildern, damit Sie Ihren Besuch bestmöglich planen und dieses Erlebnis im Herzen einer faszinierenden unterirdischen Welt in vollen Zügen genießen können.
Warum sollten Sie die Höhle von Nerja besuchen?
Lohnt sich ein Besuch der Höhle von Nerja? Unsere Meinung:
Ja, die Höhle von Nerja ist einen Besuch wert, da sie Ihnen ein einzigartiges Eintauchen in eine faszinierende unterirdische Welt ermöglicht. Sie werden einen Rundgang erleben, auf dem geologische Formationen wie die natürliche Säulenformation in der „Salle du Cataclysme“ durch ihre Größe und Seltenheit beeindrucken. Dieser Ort vereint wissenschaftliches Interesse und natürliche Schönheit und bietet ein Erlebnis, das sowohl lehrreich als auch sinnlich ist. Dies ist eine der besten Sehenswürdigkeiten in Nerja.

Besonders gut hat uns die sorgfältige Beleuchtung gefallen, die die jahrtausendealten Stalaktiten und Stalagmiten in ihrem ganzen Glanz zur Geltung bringt. Diese Atmosphäre schafft einen spektakulären Rahmen, der zum Nachdenken und Entdecken einlädt.
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Wofür ist die Höhle von Nerja bekannt?
Die Höhle von Nerja ist bekannt für ihre beeindruckenden geologischen Formationen, insbesondere für ihre Stalaktiten und Stalagmiten von bemerkenswerter Größe. Diese unterirdische Stätte beherbergt zudem prähistorische Höhlenmalereien, die von der früheren Besiedlung der Region durch den Menschen zeugen. Die als historisches Kunstdenkmal ausgewiesene Höhle zeichnet sich durch ihr hohes Alter und ihren archäologischen Reichtum aus, was sie zu einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten an der Costa del Sol macht.

Unsere Lieblingsmomente
- Das Lichtspiel, das die filigranen Formen der Stalaktiten und Stalagmiten zur Geltung bringt und eine fast magische Atmosphäre schafft.
- Die Besichtigung der großen Säle, insbesondere jener, in dem die natürliche Säule durch ihre Größe und ihre scheinbare Stabilität beeindruckt.
- Der Blick vom Restaurant auf die weißen Häuser von Maro und das Meer
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UNTERKÜNFTE IN Malaga
Unsere Favoriten: Stadtteile und Hotels
Im historischen Zentrum
Hotel Palacio Solecio – siehe Fotos und Verfügbarkeit
Nahe am Meer, Playa de la Magualeta
Gran Hotel Miramar – siehe Fotos und Verfügbarkeit
Im Stadtteil Soho
Hotel Only You Malaga – siehe Fotos und Verfügbarkeit

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Anfahrt: Höhle von Nerja, Costa del Sol
Wo befindet sich die Höhle von Nerja?
- In der Nähe der Ortschaften Nerja und Maro
- An der Costa del Sol, Provinz Málaga
- Vom Stadtzentrum von Nerja aus = 6 Minuten Fahrtzeit
- Von Málaga aus = 45 Minuten Fahrt
- Hier finden Sie eine Karte, die Ihnen die Orientierung erleichtern soll; darauf ist Nerja an der Küste östlich von Málaga eingezeichnet.
Die Höhle liegt östlich der Stadt:

Wie kommen Sie dorthin?
- Mit dem Auto: direkter Zugang über eine gut instand gehaltene Straße ohne besondere Schwierigkeiten – Autobahn A-7, Ausfahrt 295 (Nerja/Maro)
- Mit dem Bus: ALSA-Linie Málaga–Nerja, anschließend Umsteigen in einen Nahverkehrsbus zur Höhle.
- Touristenzug: Der „Cueva-Tren“ verbindet das Stadtzentrum von Nerja mit der Höhle und ist eine bequeme Alternative zum Auto.

Parkplatz
Für Besucher steht vor Ort ein kostenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung.
Er ist recht groß und es ist einfach, dort zu parken.

MIETWAGEN IN Andalusien
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- Denken Sie aus demselben Grund an eineVollversicherung.
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Nützliche Ratschläge: Dauer, Zeiten, Essen…
Dauer des Besuchs und Hauptschwierigkeiten
Der Rundgang durch die Höhle von Nerja erstreckt sich über etwa 500 Meter und dauert in der Regel zwischen 45 Minuten und einer Stunde. Sie werden mehrere Haupträume durchqueren, die mit Laufstegen und einer entsprechenden Beleuchtung ausgestattet sind.
Der Rundgang umfasst jedoch an mehreren Stellen Treppen und Stufen, was den Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität erschweren kann. Die Raumtemperatur bleibt konstant bei etwa 19 bis 21 °C, bei hoher Luftfeuchtigkeit, was Sie im Hinblick auf Ihren Komfort berücksichtigen sollten.

Besuchen Sie mit Kindern
Wir haben in der Höhle von Nerja keine speziell auf ein junges Publikum zugeschnittenen Angebote gefunden , wie beispielsweise ein Spielheft oder einen Audioguide für Kinder. Dennoch können geologische Formationen und prähistorische Malereien das Interesse neugieriger Kinder wecken – unter Aufsicht von Erwachsenen. Die Atmosphäre unter Tage bietet in Verbindung mit einer passenden Beleuchtung einen originellen Rahmen für einen Familienausflug.
Öffnungszeiten und Preise
- Öffnungszeiten:
Im Sommer: 9:15 bis 17:30 Uhr (letzter Einlass um 16:30 Uhr)
Für den Rest des Jahres: 9:15 bis 16:30 Uhr (letzter Einlass um 15:30 Uhr) - Die Eintrittskarten werden mit festgelegten Zeitfenstern verkauft, um einen angenehmen und gut organisierten Besuch zu gewährleisten.
- Ruhetage: 1. Januar, 6. Januar, 15. Mai, 25. Dezember
- Preis für Erwachsene: 18 €
- Ermäßigter Tarif:
Senioren: 15 €
Jugendliche im Alter von 12 oder 13 Jahren: 14 €
Kinder von 6 bis 11 Jahren: 13 €
Mini-Fahrkarte für 3- bis 5-Jährige: 6 € - Kostenfreiheit: Für Kinder bis zu 2 Jahren ist der Eintritt kostenlos.
- Telefon: +34 952 529 520
- Siehe die neuesten Informationen auf der offiziellen Website hier.
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Gastronomie und sonstige Dienstleistungen
Vor Ort steht Ihnen ein Restaurant mit Terrasse und Panoramablick zur Verfügung.
Außerdem gibt es einen Kinderspielplatz, einen Picknickplatz und Spazierwege in der umliegenden Natur.

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Vom Wasser geformte unterirdische Räume
Tropfsteine, Stalagmiten und Mineralablagerungen
Die mineralischen Gebilde der Höhle von Nerja sind das Ergebnis langsamer und faszinierender natürlicher Prozesse. Das mit Kohlendioxid angereicherte Regenwasser sickert durch die Kalksteinformationen der Sierra Almijara, löst dabei Mineralien auf und lagert diese anschließend in Form von Tropfsteinen ab. So entstehen die Stalaktiten, die von der Decke herabhängen, und die Stalagmiten, die aus dem Boden emporragen und sich manchmal zu imposanten Säulen vereinen.

Neben Stalaktiten und Stalagmiten weist die Höhle eine große Vielfalt an Karstformationen auf, wie beispielsweise Stalagmitenflüsse, Banner sowie weitere Formen mit bildhaften Bezeichnungen wie „Fahnen“ oder „Wolken“. Diese visuelle Vielfalt zeugt von den lokalen Unterschieden im Wasserfluss und in den geologischen Gegebenheiten und bietet ein reichhaltiges und komplexes Naturschauspiel, das es zu beobachten gilt.

Bei einem Rundgang durch die Höhle können Sie lernen, diese verschiedenen Formationen zu unterscheiden und ihren Entstehungsprozess zu verstehen, der sich über Hunderttausende von Jahren erstreckt. Diese aufmerksame Betrachtung der Tropfsteine bereichert den Rundgang, indem sie die geologische Dynamik offenbart, die diesen einzigartigen Ort geformt hat.

Die großen natürlichen Säulen
Die Höhle von Nerja zeichnet sich durch ihre beeindruckenden natürlichen Säulen aus, die wie echte Stützpfeiler die Haupträume gliedern. Unter diesen zieht insbesondere die Säule im „Salle du Cataclysme“ die Aufmerksamkeit auf sich: Sie erreicht eine bemerkenswerte Höhe von 32 Metern und entstand durch das Zusammenwachsen eines Stalaktiten und eines Stalagmiten. Diese Formation gilt als die größte natürliche Säulenformation der Welt und bietet einen beeindruckenden Einblick in jahrtausendealte geologische Prozesse.
Sehen Sie sich den Größenvergleich mit den Personen auf dem untenstehenden Foto an:

Der Rundgang führt durch mehrere große Säle, in denen diese Säulen eine wesentliche Rolle für die räumliche Wahrnehmung spielen. Im Geistersaal beispielsweise werden die beeindruckenden Dimensionen durch eine sorgfältig durchdachte Beleuchtung hervorgehoben , die die Struktur und Größe der Kalksteinformationen besonders zur Geltung bringt.

Besonders gut hat uns gefallen, wie diese Säulen den Raum strukturieren und während des gesamten Rundgangs markante visuelle Orientierungspunkte bilden. Sie dienen zudem als Zeugnisse für die langen Zeiträume der Kalkablagerung und veranschaulichen die langsame Entwicklung des Standorts. Sie werden feststellen, dass einige Säulen so imposant sind, dass sie das Gewölbe der Höhle zu stützen scheinen, was den Eindruck von Weite und Tiefe noch verstärkt.
SPASS in Andalusien: Aktivitäten
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- Canyoning von der Costa del Sol aus
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Ein Rundgang zwischen Fußgängerbrücken und Lichtinstallationen
Die Atmosphäre in den unterirdischen Stollen
Der Besuch der Höhle von Nerja zeichnet sich durch seine beständige Kühle und eine beruhigende Dunkelheit aus, die in deutlichem Kontrast zum Licht der Costa del Sol im Freien steht. Die geologischen Formationen werden durch eine dezente Beleuchtung in Szene gesetzt, die die Zartheit der Stalaktiten und Stalagmiten zur Geltung bringt und eine zugleich geheimnisvolle und heitere Atmosphäre schafft.

Die Stege und Treppen des Rundwegs
Der Rundgang durch die Höhle von Nerja erstreckt sich über etwa 500 Meter und ermöglicht eine schrittweise Erkundung der verschiedenen unterirdischen Säle. Um den Besucherverkehr zu erleichtern, ist der Rundweg mit Fußbrücken ausgestattet, die über bestimmte Naturbereiche führen. Auf diese Weise können die geologischen Formationen geschützt und gleichzeitig ein übersichtlicher Wegverlauf gewährleistet werden.

Außerdem werden Sie auf mehreren Treppen stoßen, die über die gesamte Strecke verteilt sind. Diese baulichen Maßnahmen ermöglichen es, die Höhenunterschiede zwischen den Räumen zu überwinden, setzen jedoch eine gewisse Mobilität seitens der Besucher voraus. Wir empfehlen Ihnen daher, bequeme Schuhe zu tragen, die zum Gehen sowie zum Treppensteigen geeignet sind.
Audioguides und Virtual-Reality-Erlebnisse
Die Höhle von Nerja bietet einen mehrsprachigen Audioguide an, der im Eintrittspreis inbegriffen ist und den Rundgang durch ausführliche Erläuterungen zur geologischen Entstehung, zur Entdeckungsgeschichte und zu den prähistorischen Funden bereichert. Dieses Tool ermöglicht es, die verschiedenen Entwicklungsphasen der Website sowie die Merkmale der besuchten Räume besser zu verstehen. Entweder laden Sie die App auf Ihr Smartphone herunter oder Sie zahlen einen geringen Betrag, um ein Audi-Terminal zu erhalten.

Vor Ort steht Ihnen zudem ein Virtual-Reality-Raum zur Verfügung. Sie bietet ein eindringliches Erlebnis, das es ermöglicht, unzugängliche Teile der Höhle zu betrachten und die Entwicklung dieses unterirdischen Höhlensystems über mehrere Jahrtausende hinweg nachzuvollziehen. Diese Technologie rundet den Rundgang ab und bietet eine innovative und fesselnde Vermittlung.
Die Vermittlungsangebote behandeln vielfältige Themen, darunter Geologie, Urgeschichte, archäologische Funde und das Leben der ersten Bewohner. Diese pädagogischen Inhalte sind für alle Zielgruppen geeignet und tragen zu einem besseren Verständnis des Geländes bei, das über die bloße Betrachtung der natürlichen Formationen hinausgeht.

Höhlenmalereien und Spuren aus der Vorgeschichte
Die prähistorischen Malereien
Die Höhle von Nerja beherbergt Felsmalereien, derenAlter auf etwa 42.000 Jahre geschätzt wird. Diese Werke zählen zu den ältesten Zeugnissen prähistorischer Kunst in Europa, was der Stätte einen bedeutenden archäologischen Wert verleiht. Ihre Entdeckung hat unser Verständnis der ersten Bewohner der Region und ihrer künstlerischen Praktiken erweitert.
Diese Gemälde sind der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich, um ihre Unversehrtheit zu gewährleisten. Tatsächlich reagieren sie besonders empfindlich auf Faktoren wieFeuchtigkeit, Licht und menschliche Anwesenheit, die ihren Zerfall beschleunigen können. Diese Erhaltungsmaßnahme ist von entscheidender Bedeutung, um den Fortbestand dieser einzigartigen Überreste zu gewährleisten.
Die wissenschaftliche Deutung der Malereien von Nerja ist nach wie vor Gegenstand von Diskussionen. Einige Forscher vermuten, dass sie möglicherweise von Neandertalern geschaffen wurden, was eine bedeutende Erkenntnis über die künstlerischen Fähigkeiten dieser Menschenart darstellen würde. Diese Hypothese eröffnet neue Perspektiven auf die kulturelle Entwicklung der ersten Hominiden.

Eine Stätte, die von früheren menschlichen Besiedlungen zeugt
Die Höhle von Nerja ist ein wertvolles Zeugnis menschlicher Besiedlung seit der Altsteinzeit. Die gefundenen Überreste, darunter insbesondere Werkzeuge und Knochen, belegen eine ununterbrochene menschliche Besiedlung über mehrere Jahrtausende hinweg. Diese bedeutende archäologische Stätte in Spanien bietet somit einen Einblick in das prähistorische Leben und bereichert unser Verständnis der ersten Bewohner der Region.

Geschichte in Kürze
Eine zufällige Entdeckung im Jahr 1959
Die Fundstätte wurde am 12. Januar 1959 von fünf Jugendlichen aus dem Dorf Maro, das in der Nähe von Nerja liegt, entdeckt. Ihre Erkundungen brachten ein bisher unbekanntes, ausgedehntes unterirdisches Netz ans Licht, das schon bald die Aufmerksamkeit von Forschern und Geschichtsinteressierten auf sich ziehen sollte.
Schnelle Inbetriebnahme und Erkennung
Die Höhle wurde bereits 1960 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, sodass kurz nach ihrer Entdeckung ein erster offizieller Besuch stattfinden konnte. Im Jahr 1961 wurde sie als Kulturgut ausgewiesen – eine offizielle Anerkennung ihres kulturellen und wissenschaftlichen Wertes, die ihren Schutz und ihre Aufwertung gewährleistet.
Häufig gestellte Fragen
Muss man den Besuch der Höhle von Nerja im Voraus buchen?
Für einen Besuch der Höhle von Nerja wird eine Online-Reservierung dringend empfohlen, insbesondere in der Hochsaison, d. h. im Sommer, während der Schulferien und an Wochenenden. Tatsächlich sind die angebotenen Zeitfenster begrenzt und können schnell ausgebucht sein, wodurch der Besucherstrom reguliert und eine Überbelegung auf dem Gelände vermieden werden kann.
Kann man die Höhlenmalereien während der Besichtigung der Höhle von Nerja besichtigen?
Die Höhlenmalereien, die bestimmte Bereiche der Höhle von Nerja schmücken, sind im Rahmen des üblichen Besichtigungsrundgangs nicht zugänglich. Tatsächlich sind diese mit Ornamenten verzierten Bereiche für die Öffentlichkeit gesperrt, um diese empfindlichen prähistorischen Überreste zu schützen und jegliche Beschädigung durch Besucher zu vermeiden.
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