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Archäologische Stätte von Italica (Sevilla): Besichtigung + Fotos

Von Claire, Region Lovers | 15. September 2026 | enthält Affiliate-Links – wenn Sie diese nutzen, erhalten wir eine kleine Provision (mehr lesen)

Das römische Amphitheater und die Ruinen von Italica in Santiponce nördlich von Sevilla sind ein eindrucksvolles Zeugnis antiker Architektur. Es wurde zwischen 117 und 138 n. Chr. erbaut und bot Platz für bis zu 25.000 Zuschauer, was es zu einem der größten Amphitheater des Römischen Reiches macht. Diese Stätte ist Teil des archäologischen Komplexes von Italica, der reich an Überresten ist, die die Geschichte dieser römischen Stadt erzählen.

Entdecken Sie in diesem Artikel unsere nützlichen Tipps in Bildern, damit Sie Ihren Besuch bestmöglich vorbereiten und diesen Einblick in die römische Antike in vollen Zügen genießen können.

Italica Santiponce

Diese Bewertung ist völlig unabhängig und basiert auf unseren Erfahrungen. Wir trafen unsere eigenen Entscheidungen, besuchten die Region anonym und bezahlten unsere Rechnungen vollständig.

Sommaire
Warum sollten Sie Italica besuchen?
Anfahrt: Italica, Santiponce, Sevilla
Nützliche Ratschläge: Dauer, Zeiten, Essen…
Eine römische Arena von beeindruckender Größe
Im Herzen des Amphitheaters von Italica
Die Mosaike und die Überreste von Italica
Die römischen Domus und ihre Mosaike
Die übrigen Stadtteile
Museum
Geschichte in Kürze
Häufig gestellte Fragen

Warum sollten Sie Italica besuchen?

Lohnt sich Italica? Unsere Meinung:

Ja, Italica ist einen Besuch wert: Ein Spaziergang durch diese monumentale Arena, die Erkundung ihrer unterirdischen Gänge und die Bewunderung ihrer bemerkenswert gut erhaltenen Mosaike bieten ein beeindruckendes Eintauchen in die Pracht des antiken Roms. Es handelt sich um eine der schönsten archäologischen Stätten Andalusiens.

Mosaik in Italica

Die Ausmaße der Tribünen zeugen von der außergewöhnlichen Kapazität des Geländes und verdeutlichen dessen zentrale Rolle im gesellschaftlichen und kulturellen Leben von Italica. Die ruhige Atmosphäre, die unter den Ruinen herrscht, lädt zur Besinnung und zum Nachdenken ein, während die Entdeckung der Mosaike – die oft von der Größe der Arena in den Schatten gestellt werden – das Erlebnis bereichert, indem sie die künstlerische Raffinesse jener Zeit offenbart.
Buchen Sie eine Führung! (mit oder ohne Transfer ab Sevilla).

Wofür ist das Amphitheater von Italica bekannt?

Das Amphitheater von Italica ist bekannt für seine direkte Verbindung zu den römischen Kaisern Trajan und Hadrian, die in dieser andalusischen Stadt geboren wurden. Dieses Bauwerk verdeutlicht die zentrale Rolle, die Aufführungen im gesellschaftlichen Leben der Antike spielten, und bot Platz für bis zu 25.000 Zuschauer.

Amphitheater-Tunnel

Seine Bedeutung geht über die lokale Geschichte hinaus: Er diente als Kulisse für die Serie „Game of Thrones“, was seinen heutigen Bekanntheitsgrad noch gesteigert hat. Somit verkörpert es ein bedeutendes römisches Erbe in Andalusien, das Architektur, Geschichte und Volkskultur miteinander verbindet.

Unsere Lieblingsmomente

  • Wenn man die Arena betritt und auf den Tribünen Platz nimmt, erhält man einen einzigartigen Einblick in die Weite des Geländes und seine erstaunliche Akustik.
  • Die Erkundung der noch immer geheimnisumwitterten unterirdischen Tunnel offenbart den Einfallsreichtum bei der Gestaltung der Zugänge zu den Kämpfen sowie das verborgene Leben unterhalb der Arena.
  • Der Anblick des Mosaiks von Bacchus und Ariadne, dessen Farben gut erhalten sind, verleiht dem Herzen der Ruinen eine unerwartete künstlerische Note.
Ruinen und Mosaike
UNTERKÜNFTE IN Sevilla

Option 1: Im historischen Zentrum

Praktisch, um alles zu Fuß zu erkunden, wir empfehlen es:

  • Hotel Radisson Collection Magdalena Plaza
  • Hotel Casa del Poeta
Hotel Casa del Poeta

Option 2: El Arenal

Zwischen ruhigen Straßen und der Atmosphäre am Flussufer, wir empfehlen es:

  • Hotel Lobby Room
  • Tayko Hotel
Hotel Lobby Room

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Anfahrt: Italica, Santiponce, Sevilla

Wo liegt Italica?

  • In Santiponce, nördlich von Sevilla
  • Adresse: Avenida de Extremadura 2, 41970 Santiponce
  • Von Sevilla aus: 20 Minuten Fahrt
  • Hier finden Sie eine Karte zur Orientierung, auf der Italica in der Nähe von Sevilla eingezeichnet ist:
Karte archäologische Stätten Andalusien
Karte der archäologischen Stätten in Andalusien, einschließlich Italica

Wie kommen Sie dorthin?

  • Mit dem Bus: Die Linien M-170A und M-170B fahren vom Busbahnhof „Plaza de Armas“ in Sevilla ab und halten am Eingang der archäologischen Stätte.
  • Mit dem Auto: Von Sevilla aus nehmen Sie die N-630 in Richtung Mérida. Der Standort befindet sich 9 km von der Stadt entfernt und ist mit dem Auto direkt erreichbar.

Parkplatz

Am Haupteingang steht ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung, mit ausgewiesenen Stellplätzen für PKWs und Busse.

Parkhaus Italica
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Nützliche Ratschläge: Dauer, Zeiten, Essen…

Dauer des Besuchs und Hauptschwierigkeiten

Der Besuch von Italica dauert in der Regel zwischen 1,5 und 3 Stunden, sodass Sie die Ruinen und die umliegende Anlage in aller Ruhe erkunden können. Die Ausgrabungsstätte erstreckt sich über eine weitläufige Fläche und bietet ein umfassendes Eintauchen in die römische Architektur.

Der Rundgang umfasst einige Stufen sowie Erd- und Kiesböden, wie sie für antike Ruinen typisch sind. Diese Faktoren können den Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erschweren, auch wenn die Website technisch gesehen weitgehend barrierefrei ist.

Rampe

Empfehlung Besuchsrichtung

Beginnen Sie mit einem Rundgang von außen, um die Größe des Stadions zu erfassen, begeben Sie sich dann auf die Tribünen und steigen Sie anschließend in die Arena hinab. Erkunden Sie anschließend die unterirdischen Gänge und schließen Sie Ihren Rundgang mit den übrigen Ruinen und den Mosaiken ab.

Italida-Karte
Italica-Karte

Besuchen Sie mit Kindern

Wir haben im Amphitheater von Italica keine speziell auf ein junges Publikum ausgerichteten Angebote wie Spielhefte oder spezielle Workshops ausgemacht. Der Rundgang muss daher je nach Alter der Kinder angepasst werden, da es keine speziellen Hilfsmittel gibt, die sie bei der Erkundung des Geländes unterstützen.

Öffnungszeiten und Preise

  • Öffnungszeiten:
    Vom 1. April bis zum 20. Juni: dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 18 Uhr; freitags und samstags von 9 bis 21 Uhr; sonntags, an Feiertagen und montags vor Feiertagen von 9 bis 15 Uhr.
    Vom 21. Juni bis zum 20. September: dienstags bis samstags von 9:00 bis 15:00 Uhr; sonntags, an Feiertagen und montags vor Feiertagen von 9:00 bis 15:00 Uhr.
    Vom 21. September bis zum 31. März: dienstags bis samstags von 9:00 bis 18:00 Uhr; sonntags, an Feiertagen und montags vor Feiertagen von 9:00 bis 15:00 Uhr.
  • Ruhetag: Montags (außer am Vorabend eines Feiertags). 1. Januar, 6. Januar, 1. Mai, 24. Dezember, 25. Dezember, 31. Dezember.
  • Eintrittspreis für Erwachsene: 1,50 € (für Nicht-EU-Bürger)
  • Kostenfreiheit: Für Bürger der Europäischen Union ist der Eintritt kostenlos (gegen Vorlage eines Ausweises).
  • Siehe die neuesten Informationen auf der offiziellen Website hier.
  • Buchen Sie eine Führung! (mit oder ohne Transfer ab Sevilla).
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Eine römische Arena von beeindruckender Größe

Die monumentale Ellipse und die Baumaterialien

Das Amphitheater von Italica weist eine für römische Bauwerke charakteristische elliptische Form auf, die so konzipiert wurde, dass allen Zuschauern eine optimale Sicht geboten wird. Mit Abmessungen von etwa 160 Metern Länge und 137 Metern Breite gilt es als eines der größten Amphitheater des Römischen Reiches – ein Eindruck, der sich bereits bei der Annäherung an die Stätte bestätigt.

Amphitheater

Das Bauwerk beruht auf einer robusten Konstruktion aus Quarz- und Kalksteinrollen, die durch alten römischen Beton miteinander verbunden sind und die Stabilität des Bauwerks gewährleisten. Dieses Fundament wird durch Ziegelelemente verstärkt, die zur Verstärkung der Gewölbe und Unterführungen dienen und vom architektonischen Know-how jener Zeit zeugen.

Tafel mit Rekonstruktion

Die repräsentativsten Bereiche, insbesondere die sichtbaren Verkleidungen der Tribünen, sind mit Marmor verziert, einem Material, das aufgrund seiner Langlebigkeit und seiner ästhetischen Wirkung ausgewählt wurde. Von den oberen Rängen aus unterstreicht die Wahrnehmung dieser Materialkombination die Monumentalität des Bauwerks und offenbart zugleich die technische Komplexität, die die Verwirklichung eines solchen architektonischen Werks ermöglicht hat.

Die drei Tribünenebenen

Das Amphitheater von Italica zeichnet sich durch seine Anordnung in drei Ränge aus, die als „Cavea“ bezeichnet werden. Diese architektonische Struktur spiegelte die römische Gesellschaftshierarchie wider, wobei jede Ebene einer bestimmten Zuschauergruppe vorbehalten war. Die untere Ebene war den privilegiertesten Schichten vorbehalten und bot eine Nähe zur Arena, während die oberen Ebenen für die einfachen Volksschichten bestimmt waren.

Grandins

Mit einer angegebenen Kapazität von bis zu 25.000 Zuschauern zählte das Amphitheater von Italica zu den größten des Römischen Reiches. Diese beachtliche Kapazität unterstreicht die zentrale Rolle, die die Aufführungen im sozialen und kulturellen Leben der antiken Stadt spielten.

Von den oberen Rängen aus ist der Eindruck, den das Denkmal vermittelt, besonders eindrucksvoll. Der Panoramablick auf die Arena und die verschiedenen Tribünenebenen unterstreicht die Monumentalität des Bauwerks und die Genialität seiner Architektur.

Blick von den Tribünen

Uns ist aufgefallen, wie die Anordnung der Sitzreihen es ermöglichte, ein großes Publikum effizient zu bewältigen und gleichzeitig die sozialen Unterschiede zu wahren. Diese Organisation erleichterte zudem den Zuschauerfluss und trug so zu einem reibungslosen Ein- und Ausgang bei.

Im Herzen des Amphitheaters von Italica

Durch die Arena gehen

Wenn man in der Mitte derArena des Amphitheaters von Italica steht, verspürt man ein einzigartiges Gefühl der Weite. Dieser weitläufige Raum, der von bogenförmig angeordneten Sitzreihen umgeben ist, vermittelt einen Eindruck vonder Größe der Aufführungen, die hier einst stattfanden.

In der Arena

Die optische Verbindung zwischen der Arena und den Tribünen unterstreicht die außergewöhnliche Kapazität des Veranstaltungsortes, an dem bis zu 25.000 Zuschauer die Veranstaltungen verfolgen konnten. Diese Anordnung trägt dazu bei, in die Atmosphäre der Gladiatorenkämpfe, der „Venationes“ und anderer öffentlicher Spektakel einzutauchen, die das gesellschaftliche Leben der Antike prägten.

Tunnelein- und -ausfahrten

Wenn Sie über den Boden der Arena gehen, können Sie fast den Jubel der Menge hören und sich die Spannung der Kämpfe vorstellen. Diese Erfahrung trägt dazu bei, die zentrale Rolle des Amphitheaters in der römischen Stadt zu verstehen, die weit über die eines bloßen Unterhaltungsortes hinausgeht.

Die unterirdischen Tunnel der Gladiatoren und Tiere

Das Amphitheater von Italica verfügt über ein unterirdisches Gangsystem, das als „Hypogäum“ bezeichnet wird und bei der Organisation der Aufführungen eine entscheidende Rolle spielte. Diese Tunnel dienten dazu, die Gladiatoren vorzubereiten und die wilden Tiere vor ihrem Einzug in die Arena unterzubringen, wodurch spektakuläre und gut inszenierte Darbietungen gewährleistet wurden.

Tunnel

Dank Falltüren und Hebevorrichtungen konnten Kämpfer und Tiere plötzlich in die Arena auftauchen und so bei den Zuschauern einen Überraschungseffekt erzielen. Diese technische Vorrichtung verdeutlicht den Einfallsreichtum der Römer bei der Durchführung von Aufführungen und der Gestaltung von Bühnenräumen.

Zentralgrube

Bei Ihrem Besuch können Sie einen Teil dieser unterirdischen Gänge erkunden, insbesondere die große zentrale Grube, die die Arena durchquerte. Sie diente zur Lagerung der Tierkäfige und ermöglichte eine unauffällige und effiziente Bewegung unter den Tribünen. Dieser Einblick hinter die Kulissen verleiht dem Verständnis der Funktionsweise des Hörsaals eine konkrete Dimension.

Die Mosaike und die Überreste von Italica

Die römischen Domus und ihre Mosaike

Hinter dem Amphitheater offenbart Italica ein Netz gepflasterter Straßen, die von Überresten von Domus gesäumt sind – diesen weitläufigen römischen Wohnhäusern, die um einen zentralen Innenhof herum angelegt sind.

Straße

Besonders beeindruckt hat uns das „Haus der Vögel“ (Casa de los Pájaros), das erste vollständig ausgegrabene Haus der Stätte, in dem ein zentrales Mosaik von mehr als 30 Medaillons umgeben ist, von denen jedes eine andere Vogelart darstellt, darunter einen Königspavon und einen Papagei.

Vogelhaus

Außerdem werden Sie das Haus des Neptun entdecken, in dem ein Mosaik aus Marmor, Glas und Keramik den Gott auf seinem von Seepferdchen gezogenen Wagen darstellt, umgeben von einem Gefolge aus Meeresbewohnern.

Haus des Neptun

Nicht weit davon entfernt erstreckt sich das „Maison de l’Exèdre“ über eine Fläche von fast 4.000 m² rund um einen Innenhof mit einem Springbrunnen, während das „Maison du Planétarium“ seinen Namen einem kreisförmigen Mosaik verdankt, das die sieben den Römern bekannten Himmelskörper darstellt.

Das Mosaik von Bacchus und Ariadne

Das Mosaik von Bacchus und Ariadne ist ein bedeutendes künstlerisches Element der archäologischen Stätte von Italica. Sie stellt die mythologischen Figuren des Weingottes und der kretischen Prinzessin auf raffinierte Weise dar und verleiht dieser römischen Stätte damit eine kulturelle und symbolische Dimension. Diese Darstellung zeugt von der Bedeutung, die der Mythologie bei der Gestaltung öffentlicher und privater Räume in der Antike beigemessen wurde.

Mosaik von Bacchus und Ariadne

Dieses Kunstwerk zeichnet sich durch seinen hervorragenden Erhaltungszustand aus, was für ein Mosaik aus dieser Zeit selten ist. Die Farben und Details der Muster sind nach wie vor erkennbar und bieten einen wertvollen Einblick in das handwerkliche Können der römischen Kunsthandwerker. Dank dieses guten Erhaltungszustands können die Besucher den dekorativen Reichtum, der die Aufführungen und das gesellschaftliche Leben im Amphitheater prägte, besser würdigen.
Buchen Sie eine Führung! (mit oder ohne Transfer ab Sevilla).

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Die übrigen Stadtteile

Die Gemeinschaftslatrinen

Zu Beginn Ihres Rundgangs durch die Straßen von Italica kommen Sie an den Überresten öffentlicher Latrinen vorbei, einer für den römischen Städtebau charakteristischen Einrichtung. Wir fanden es interessant, diese Art von Gemeinschaftsanlage zu betrachten, die von der methodischen Organisation des Alltagslebens in der antiken Stadt zeugt

Die Bäckerei

Öfen

Unter den Tavernen, die die Straßen von Italica säumten, befanden sich mehrere, in denen eine „panadería“ untergebracht war; dort konnten wir die Überreste von Brotöfen betrachten, die noch heute sichtbar sind. Das „Maison des Oiseaux“ bewahrt somit einen Brotbackofen in einem seiner Nebenräume auf, während das „Maison du Planétarium“ sogar zwei davon besaß, die in einem gemeinsamen Produktionsraum untergebracht waren. Einen weiteren finden Sie auch in der Casa de la Exedra, wo eine der Tabernae des Anwesens als Bäckerei diente.

Diese Nähe zwischen den Öfen und den Wohnhäusern zeugt von einer handwerklichen Organisation in kleinem Maßstab, bei der das Brot direkt in den Wohnvierteln selbst gebacken wurde und nicht in großen, zentral gelegenen Bäckereien wie in Pompeji oder Ostia.

Der Trajanstempel und der höchste Punkt der Stadt

Wenn Sie sich in Richtung des höchsten Punktes der Neustadt (Nova Urbs) begeben, gelangen Sie zum Standort des Trajan-Tempels, der dem in dieser Region geborenen Kaiser gewidmet ist. Italica zeichnet sich in der Tat dadurch aus, dass dort zwei römische Kaiser, Trajan und Hadrian, geboren wurden – die einzigen Kaiser, die aus dem heutigen Sevilla stammten. Dieser erhöhte Punkt der Ausgrabungsstätte bietet zudem einen Überblick über den städtebaulichen Grundriss der antiken Stadt, ihre Straßen und ihr Kanalisationsnetz – ein für jene Zeit bemerkenswert gut erhaltenes Abwassersystem.

Die Thermen

Große Thermen

In Italica sind die Überreste von zwei großen Thermenanlagen erhalten geblieben, von denen sich die eine in der Altstadt (vetus urbs) und die andere in der Neustadt (nova urbs) befindet. Wir waren beeindruckt von der Größe der „Thermes Majeurs“, auch „Thermes de la Reine Maure“ genannt, die sich in der „nova urbs“ über eine Fläche von etwa 32.000 m² erstreckten.

Dort können Sie die verschiedenen Abschnitte des römischen Thermalbades erkennen: den Eingangs- und Servicebereich, das Frigidarium mit einem großen Schwimmbecken (Natatio), das Tepidarium und schließlich das Caldarium, die alle über ein Hypokaustsystem beheizt wurden.

Museum

Am Eingang des Geländes dient ein Besucherzentrum zugleich als Ausstellungsraum, in dem Sie sich mit der Geschichte von Italica vertraut machen können, bevor Sie Ihren Rundgang durch die Ruinen beginnen. Wir empfehlen Ihnen übrigens, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um diese Informationstafeln durchzusehen, damit Sie sich vor dem Betreten der Anlage ein besseres Bild von deren Ausmaß machen können.

Museum von Italica

Die meisten der bei den Ausgrabungen zutage geförderten archäologischen Objekte und Fundstücke wurden jedoch nicht vor Ort belassen: Sie werden heute im Archäologischen Museum von Sevilla im María-Luisa-Park aufbewahrt. Wenn Sie Ihre Entdeckungstour durch Italica über die architektonischen Überreste hinaus fortsetzen möchten, rundet ein Besuch dieses Museums Ihren Ausflug ideal ab.

Geschichte in Kürze

Italica wurde 206 v. Chr. als erste römische Kolonie in Hispanien gegründet und legte damit den Grundstein für eine Stadt, die im Römischen Reich eine bedeutende Rolle einnehmen sollte. In dieser Stadt wurde Kaiser Trajan geboren, der von 98 bis 117 n. Chr. regierte und den Höhepunkt der römischen Macht im Mittelmeerraum markierte.

Das Amphitheater, das unter der HerrschaftHadrians zwischen 117 und 138 n. Chr. erbaut wurde, zeugt von der Bedeutung Italicas in dieser Zeit. Es bot Platz für bis zu 25.000 Zuschauer, was die zentrale Rolle der Aufführungen im gesellschaftlichen Leben der römischen Stadt verdeutlicht.

Ab dem 3. Jahrhundert erlebte Italica einen allmählichen Niedergang, insbesondere aufgrund der Versandung des Flusses Guadalquivir, die den Zugang zur Stadt beeinträchtigte. Die Stätte wurde im 17. Jahrhundert wiederentdeckt und 1912 zum Nationaldenkmal erklärt, wodurch ihr Schutz und ihre Aufwertung als bedeutendes historisches Kulturerbe gewährleistet wurden.

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Häufig gestellte Fragen

Ist das Amphitheater von Italica für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich?

Die archäologische Stätte Italica, zu der auch das Amphitheater gehört, bietet einen Rundgang, der größtenteils über Kies- und Erdwege führt, wobei es auch einige gepflasterte Abschnitte gibt. Diese Gegebenheiten können Besuchern im Rollstuhl oder mit eingeschränkter Mobilität die Fortbewegung erschweren, insbesondere im Bereich der Ruinen und Mosaike.

Obwohl die Anlage größtenteils barrierefrei ist, ist zu beachten, dass bestimmte Abschnitte nicht über spezielle Einrichtungen zur Erleichterung der Fortbewegung verfügen. Der natürliche Zustand der Ruinen bringt daher einige Einschränkungen mit sich, die Sie bei der Vorbereitung Ihres Besuchs unbedingt berücksichtigen sollten.

Welche Szenen aus „Game of Thrones“ wurden im Amphitheater von Italica gedreht?

Das Amphitheater von Italica diente als Kulisse für mehrere markante Szenen der Staffeln 7 und 8 von „Game of Thrones“. Es zeigt insbesondere die Drachengrube (Dragonpit) in Königsmund, einen strategisch wichtigen Ort, an dem bedeutende diplomatische Treffen stattfinden. In der 7. Staffel wird das Zusammentreffen von Daenerys Targaryen, Jon Snow und Cersei Lannister gezeigt, wodurch die feierliche Atmosphäre dieses Rates eingefangen wird.

In Staffel 8 dient das Amphitheater erneut als Schauplatz für die abschließende Ratssitzung, in der die Hauptfiguren über die Zukunft des Königreichs nach dem Sturz von Daenerys beraten. Die elliptische Form der Arena und die gut erhaltenen Tribünen sind deutlich zu erkennen und bieten eine authentische und beeindruckende Kulisse, die die Bedeutung dieser entscheidenden Momente unterstreicht.

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